Furamed » kopfschmerzen http://www.furamed.de Gesundheit & Medizin Tue, 11 Jun 2013 18:20:35 +0000 de-DE hourly 1 http://wordpress.org/?v=3.5.1 Stress ade, Kopf und Rücken okay http://www.furamed.de/stress-ade-kopf-und-rucken-okay/ http://www.furamed.de/stress-ade-kopf-und-rucken-okay/#comments Fri, 07 Oct 2011 14:51:08 +0000 admin http://www.furamed.de/?p=1316 Gerade, wenn es Herbst wird und die obligatorischen Erkältungssymptome wie Husten oder Schnupfen auftreten, fragt man sich, wie man etwas Gutes für seine Gesundheit tun kann. Doch es sind nicht nur Erkältungen, die unsere Lebensqualität einschränken: Rückenweh und Kopfschmerzen können im Alltag ebenso belasten. Doch wie kommt es dazu und wie lassen sich diese lästigen Begleiterscheinungen des stressigen Alltags vermeiden?

Erstens: Achten Sie auf Ihre Ernährung. Übergewicht belastet den Rücken und auch die Knie. Wenn Sie 10 Kilo Übergewicht die Treppe hochschleppen, entspricht das einer Belastung, als ob Sie die Strecke mit einem Kasten Wasser zurücklegen. Das schadet den Knien und dem Rücken unnötig.

Zweitens: Bewegung ist das A und O. Nutzen Sie anstelle des Aufzugs öfters die Treppe und legen Sie kurze Strecken zu Fuß oder mit dem Fahrrad zurück. Wenn man den ganzen Tag sitzend am Computer verbringt, sollte man seine Muskulatur mit kleinen Übungen auflockern. In vielen Büros hängen bereits entsprechende Anleitungen aus. Wenn nicht, im Netz finden sich viele hilfreiche Tipps, um Verkrampfungen an Rücken, Nacken und Schultern zu lösen.

Eine Anmeldung im Fitnessstudio ist natürlich das Beste, um möglichst viele Muskelgruppen zu trainieren. Je nach Studio werden auch Aerobic, Yoga oder Pilates angeboten. Wenn Sie nicht gerne auswärts trainieren, können Sie auch zuhause viel erreichen. Oft reichen einfach ein Theraband und ein paar Hanteln, um gute Effekte zu erzielen und Verspannungen zu beseitigen. Regelmäßigkeit lautet hier das Zauberwort. Bereits zehn Minuten pro Tag können die Lebensqualität erhöhen.

Drittens: Verspannungen und Kopfschmerzen entstehen, wenn man sich durch Stress, der in unserer Gesellschaft unvermeidlich ist, verspannt. Nun ist die Frage, was man hier tun kann. Viele Institute, aber auch einige Krankenkassen, bieten Entspannungskurse an, zum Beispiel autogenes Training oder progressive Muskelrelaxation. Diese Maßnahmen sind sehr hilfreich für Menschen, die häufig Anspannung ausgesetzt sind. Wenn man ein paar einfache Gesundheitstipps beachtet, ist schon der erste Schritt zu einer besseren Gesundheit getan.

Bild: © Robert Kneschke – Fotolia.com

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Symptome einer Migräne http://www.furamed.de/symptome-migraene/ http://www.furamed.de/symptome-migraene/#comments Thu, 15 Sep 2011 07:30:12 +0000 admin http://www.furamed.de/?p=1246 Migräne hat viele Gesichter – und keines davon ist schön. Viele Menschen werden von Migräne gequält und können ihren Beschwerden nicht einmal einen Namen geben, denn der Verlauf kann von Patient zu Patient unterschiedlich sein.

Eine typische Migräne verläuft in vier Phasen.

In der Vorbotenphase könnte man meinen, man hätte einfach nur einen schlechten Tag. Allgemeine Reizbarkeit, Konzentrationsstörungen, Heißhunger oder Appetitlosigkeit, Ruhelosigkeit oder Trägheit, manchmal auch ungewöhnlich häufiges Gähnen oder Lichtüberempfindlichkeit gehen dem eigentlichen Migräneanfall voraus.

Die so genannte Auraphase tritt nicht bei allen Betroffenen auf, ist aber typisch für eine Migräne. Das Wort Aura beschreibt hier eine Reihe neurologischer Störungen, die für etwa eine Stunde dem Anfall vorausgehen – die Migräne “strahlt” also voraus wie die aufgehende Sonne. Solche neurologischen Störungen, also Störungen, die das Nervensystem betreffen, sind beispielsweise Augenflimmern, verzerrte Sicht oder Seheindrücke wie Lichtblitze. Manche Patienten berichten auch von Empfindungsstörungen wie einem unangenehmen Kribbeln, als würden Spinnen über die Haut laufen. Auch von Taubheitsgefühlen in Armen oder Beinen wird berichtet. Selten kommt es sogar zu Sprachstörungen.

Es schließt sich das an, wofür die Migräne allgemein bekannt ist: die Kopfschmerzphase. Typisch hierbei ist der halbseitige Kopfschmerz, der meist hinter den Schläfen und den Augen sitzt. Der Schmerz ist pulsierend und verschlimmert sich bei körperlicher Belastung. Normales Tageslicht scheint unerträglich, und so ziehen sich Migränepatienten oft an einen dunklen, geschützten Ort zurück.

Doch nicht einmal der “typische” Kopfschmerz tritt bei allen Migränepatienten gleichermaßen auf. Besonders bei Kindern kommt es zu einer Sonderform, die ohne Kopfschmerzen, aber mit starken Schmerzen im Bauchraum und Erbrechen einhergeht. Einige Patienten leiden auch unter einer starken Ausprägung der Auraphase, ohne dass sich Kopfschmerzen anschließen. Solche Formen der Migräne werden oft schwer erkannt.

Die Kopfschmerzphase kann von wenigen Stunden bis hin zu einigen Tagen andauern. Danach schließt sich die Rückbildungsphase an, in denen die Patienten noch starke Erschöpfung und Muskelverspannungen verspüren. Hat beides sich gelöst, ist der Migräneanfall überstanden.

Bild: © Jasmin Merdan – Fotolia.com

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