Frauengesundheit, Folsäure und Schwangerschaft

Frauengesundheit, Folsäure und Schwangerschaft

Wenn Sie an Kinderwunsch denken, ist es von großer Wichtigkeit sich bereits vor der Empfängnis richtig zu ernähren. Um eine gesunde Entwicklung Ihres Babys zu gewährleisten, ist eine gesunde und ausgewogene Ernährung in der Schwangerschaft unverzichtbar.

Neben vielen anderen lebenswichtigen Nährstoffen spielt Folsäure in dieser Hinsicht – ein B-Vitamin-Komplex – eine enorm große Rolle. Da Folsäure für die Entstehung des zentralen Nervensystems und für die Blutbildung beim Embryo zuständig ist, sollten Sie schon Folsäure vor der Schwangerschaft in genügenden Mengen einnehmen.

Das zentrale und periphere Nervensystem des Ungeborenen entwickelt sich schon im Anfangsstadium der Schwangerschaft, das heißt, etwa in der zweiten und dritten Schwangerschaftswoche, auch perikonzeptionale Phase genannt. Das ist die Zeit, in der viele Schwangere noch gar nicht wissen, dass sie überhaupt schwanger sind.

In dieser wichtigen Phase entsteht die DNS (Desoxyribonukleinsäure). Das ist das Molekül, welches für die Aufgabe und Struktur jeder einzelnen Körperzelle zuständig ist. Daher kann ein Folsäuremangel vor einer Schwangerschaft zu immensen Missbildungen des Kindes in der Schwangerschaft führen. Der Körper kann das B-Vitamin leider nicht lagern und in der Schwangerschaft ist es so, dass es vier- bis fünfmal schneller ausgeschieden wird als üblicherweise.

Außerdem wird während der Schwangerschaft das Doppelte (0,8mg) an Folsäure gebraucht. Daher spricht alles dafür, dass Folsäure bei Kinderwunsch bereits ausreichend zugeführt werden muss. Da die ausreichende Aufnahme des lebenswichtigen B-Vitamins ausschließlich durch Lebensmittel nahezu unmöglich ist, ist es ratsam Folsäure als Ergänzung einzunehmen.

Frauen, die schon Babys mit Gehirnschäden oder Schäden des Nervenstranges wie “Spina bifida” (offener Rücken) geboren haben, werden manchmal höhere Dosen bis zu 4mg verschrieben. Andere Neuralrohr-Defekte sind beispielsweise Entwicklungsdefizite des Gehirns (Anenzephalie), ein Wasserkopf (Hydrozephalus) oder LKGS-Missbildung (Lippen- Kiefer- Gaumen- Segel- Fehlbildung).

Eine Unterversorgung an Folsäure kann auch zu Fehlgeburten führen. Da Folsäurepräparate in niedrigen Dosen verschrieben werden und daher auch keinerlei Nebenwirkungen haben, ist es nicht verkehrt, dass alle Schwangere das B-Vitamin als Ergänzung zu sich nehmen. Weil Folsäure sehr hitzeempfindlich ist und dementsprechend beim Erhitzen schnell verloren geht, sollten Sie viel Rohkost essen und auf Nahrungsergänzung nicht verzichten. Spezielle Präparate wie beispielsweise BabyFORTE FoläurePlus bieten vielen Frauen während der Schwangerschaft die Anpassung vom 2-Phasen-Folsäurebedarf, d.h. bis zum Ende der 12. Woche nehmen die Schwangeren zwei Kapseln zu sich, ab der 13. Woche nur noch eine, da ab dieser Schwangerschaftsphase der Tagesbedarf an Folsäure wieder auf 0,4 Milligramm sinkt.

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