Harnwegsentzündung bei Männern: Symthome und Ursachen

Harnwegsentzündung bei Männern: Symthome und Ursachen

Harnwegsentzündungen sind bei jüngeren Männern eher selten. Erst im Alter zwischen 60 und 70 Jahren häufen sich die Vorfälle von Entzündungen der Harnwege. Durch die eintretende Prostatavergrößerung, die in reiferen Jahren normalerweise eintritt, kommt es zu einer schlechteren Entleerung der Harnblase. Dieser Restharn, der regelmäßig in der Blase zurückbleibt, kann Entzündungen begünstigen.

Bei der Harnwegsentzündung handelt es sich um eine aufsteigende Infektion, die bis zur Nierenerkrankung führen kann. Ständige Unterkühlungen (zum Beispiel das Sitzen auf kalten Steinen) und Untersuchungen mit einem Blasenkatheder können mögliche Ursachen sein.

Die häufigste Ursache sind jedoch Darmbakterien, die über die Harnröhre aufsteigen und sich ausbreiten. Man sollte auch bedenken, dass eine Harnwegsentzündung durch Geschlechtsverkehr übertragen werden kann.

Es empfiehlt sich außerdem immer genügend zu trinken, denn so können Bakterien besser ausgespült und Infektionen häufig vermieden werden.

Symthome der Harnwegsentzündung

Ein deutliches Zeichen für eine Harnwegserkrankung sind Schmerzen beim Harn lassen. Unangenehmes Brennen, ein verstärkter Harndrang, der sich Tag und Nacht fortsetzt, sowie Urinverlust sind Warnzeichen, die man dringend beachten sollte. Außerdem leidet das allgemeine Wohlbefinden. Die Symthome fühlen sich nach einer “normalen” Grippe an. Schwächegefühl und allgemeines Unwohlsein können genauso auftreten wie Übelkeit und Erbrechen.

Eine hochgradige Entzündung zeigt sich in der Regel sehr auffällig durch Fieberschübe bis hin zu Schüttelfrost. Durch die Ausbreitung der Bakterien kommt es außerdem zu Schmerzen im Harnblasen- und Dammbereich, die sich soweit ziehen können, dass der gesamte Genitalbereich schmerzt und der Betroffenen den Schmerz nicht mehr genau lokalisieren kann. Durch das erhöhte Schmerzempfinden kann es zusätzlich zu Störungen des sexuellen Verlangens kommen, was sich unter anderem in Errektionsstörungen zeigt.

Symthome dieser Art auftreten, ist es unbedingt zu empfehlen einen Arzt aufzusuchen. Eine Behandlung ist zwingend notwendig, um Spätfolgen oder dauerhafte Schädigungen zum Beispiel der Nieren zu vermeiden.

Diabetiker sollten bedenken, dass sich die Harnwegsentzündung nicht immer bemerkbar macht, deshalb ist es wichtig regelmäßige Urinuntersuchungen vornehmen zu lassen, um eine Infektion auszuschließen.

 

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