Latexallergie – Symptome und Maßnahmen

Latexallergie – Symptome und Maßnahmen

Die Latexallergie ist eine sogenannte Soforttyp-Allergie und kommt heutzutage immer öfter vor. Latex, im Sprachgebrauch besser bekannt als Naturkautschuk, ist ein Produkt, welches aus dem Milchsaft des Parakautschukbaums gewonnen wird. Der Parakautschukbaum wächst in südostasischen Gebieten. Der aus ihm zu gewinnende Naturkautschuk wird vorwiegend im Bereich der Medizin und im Haushalt verwendet, sei es für Einweghandschuhe oder Gummies jeder Art. Wer mit dem Auto zur Arbeit fährt, rollt übrigens täglich auf einem Gemisch, welches Naturkautschuk beinhaltet!

Wo treten Latexallergien auf?

Kommen wir zum Thema. So vielseitig und unersetzbar Latex auch ist, bringt es leider allergene Nebenwirkungen mit sich. Besonders oft treten diese allergischen Reaktionen bei der Verwendung von gepuderten Latexhandschuhen auf. Begründet werden kann dieses durch das aufgewirbelte Puder, welches durch die Atemwege in den Körper gelangt. Betroffen sind also vor allem Krankenhausangestellte, Friseure oder Reinigungskräfte, da diese nahezu täglich Einweghandschuhe aus Latex tragen. Ist man dann zusätzlich anfällig für Allergien, lassen sich allergische Reaktionen nahezu nicht verhindern.

Symptome

Die Symptome sind klassische Allergiesymptome. Hautrötungen, Juckreiz, Übelkeit, Müdigkeit … eigentlich nahezu alles. Auch Asthma wird in manchen Fällen in Zusammenhang mit Latex gebracht. Ein Asthmaanfall ist im Grunde nichts anderes, als eine plötzliche Verengung der Atemwege.

Maßnahmen

Wenn man die Diagnose gestellt bekommt, an einer Latexallergie erkrankt zu sein, gilt es einige Sicherheitsvorkehrungen zu treffen. Man stelle sich nur einmal vor, man wird nach einem Unfall in ein Krankenhaus eingeliefert und ist nicht in der Lage dem Arzt von seiner Latexallergie zu berichten. Die Folgen können dramatisch sein! Dementsprechend sollte man sich einen Allergikerpass zulegen, in dem die Latexallergie festgehalten wird.

Notfallsets für daheim oder auch unterwegs können bei plötzlichen Anfällen praktisch sein. Nicht jeder Notarzt oder Helfer ist mit latexfreien Produkten ausgestattet, so dass es sich empfiehlt hier vorzubeugen.

Generell ist klar, dass sich ein Mensch, welcher allergisch auf Latex reagiert, von diesem Stoff fernhalten sollte. Ist man also beruflich auf Einweghandschuhe o.Ä. angewiesen, gibt es heutzutage auch Alternativen. Viele Hersteller bieten Alternativprodukte z.B. aus Nitril an. Gleicher Schutz, anderer Stoff!

Ach ja, Hausärzte, Verwandte etc. müssen natürlich immer über Allergien aufgeklärt werden. So vermeidet man das Risiko, im Alltag mit dem Stoff in Berührung zu kommen.

Selbstverständlich gibt es ebenfalls die Möglichkeit medikamentös behandelt zu werden. Generell gilt es jedoch genau das zu verhindern. Wie jeder weiß, haben Medikamente Nebenwirkungen und dementsprechend gilt es eher Symptome auf natürlichem Wege zu vermeiden!

 

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