Stress in der Beziehung: Kompromisse wirken Wunder

Stress in der Beziehung: Kompromisse wirken Wunder

Wer kennt nicht die ausufernden Diskussionen und Streitigkeiten in der Partnerschaft. Sie sind meistens alles andere als zielorientiert und führen häufig nicht zu einem Ergebnis, das für beide Partner zufriedenstellend ist: Der Eine gibt nach. Der Andere setzt sich durch. Oder die Problemlösung wird einfach ausgeklammert.

Einige Beziehungstipps sollen helfen, dass Sie bei der nächsten Diskussion Ihren Streit richtig beenden und möglichst Beide zufrieden mit dem erzielten Ergebnis sind.

Das Mittel der Wahl ist auch hier, wie so oft im Leben: Der Kompromiss. Kompromisse werden oft als halbherzige Lösungen verstanden. Als der kleinste gemeinsame Nenner, auf den sich ein Paar gerade noch einigen kann. So sollte der Kompromiss jedoch nicht aufgefasst werden. Gerade in einer Beziehung führen die fehlende Bereitschaft oder auch die fehlende Fähigkeit Kompromisse zu erkennen, auszuhandeln und zu vereinbaren zu endlosen Auseinandersetzungen. Mit den folgenden Beziehungstipps, sollen Sie lernen, wie Sie Ihren nächsten Streit richtig beenden. Richtig heißt in diesem Zusammenhang vor allem auch, dass es keinen Sieger und keinen Besiegten gibt. Sondern zwei Partner, die sich auf eine gemeinsame Problemlösung geeinigt haben.

Stellen Sie zunächst einmal klar und eindeutig fest, welches Problem ganz konkret zu lösen ist. Geht es tatsächlich “nur” um die Frage, ob man am Sonntag die Schwiegermutter besuchen soll, oder geht es um etwas ganz anderes?

Reduzieren Sie die zu klärende Frage wirklich auf den tatsächlichen Problemkern (Kaffeetrinken bei der Schwiegermutter. Ja oder Nein!) Verzetteln Sie sich nicht auf Nebenkriegsschauplätzen (dem -vielleicht gestörten- Verhältnis zur Schwiegermutter im Allgemeinen).

Klären Sie, welche Bedeutung diese Frage für jeden Einzelnen von Ihnen hat (Tipp: Derjenige, dem das Thema weniger am Herzen liegt, sollte grundsätzlich der Kompromissbereitere sein).

Überlegen Sie mögliche Kompromisse und Regelungen für das anstehende Problem. Zum Beispiel klären Sie, ob tatsächlich beide zu dem Besuch antreten müssen. Reden Sie darüber, wie häufig der Besuch stattfinden könnte. Besprechen Sie, wie lange man den Besuch ausdehnen sollte.

An diesem Beispiel, das selbstverständlich austauschbar ist, können Sie erkennen, wie viele Möglichkeiten es gibt, in einer Meinungsverschiedenheit aufeinander zuzugehen.

Beachten Sie jedoch den letzten dieser Beziehungstipps: Wenn Sie einen Kompromiss ausgehandelt haben und zu einer Lösung Ihres Problems gekommen sind, müssen Sie sich auch daran halten. Und zwar beide. In unserem Fall heißt das: Derjenige, der zu dem Kaffeeplausch bei der Schwiegermutter eingewilligt hat, sollte nicht schon auf der Autofahrt maulen.

Probieren Sie es einfach aus. Mit etwas Übung werden Sie mit dem Mittel Kompromiss fast jeden Streit richtig beenden können.

 

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